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Über mich PDF Drucken E-Mail

Mein Name ist Nathalie Rau. Ich habe an der Justus-Liebig-Universität Englisch im Hauptfach studiert und unterrichte an einer hessischen Grundschule mit sehr viel Freude Englisch in den Klassen 1 bis 4.

Außerdem habe ich in der Projektgruppe "Sprachenportfolio für die Grundschule" des Hessischen Kultusministeriums mitgearbeitet und war lange Zeit als Fachberaterin Neue Medien im Landkreis Limburg-Weilburg tätig. Aktuelle Informationen zu diesen Themenbereichen finden Sie auf der Linkseite.

Im September 2006 wurde ich für meine Arbeit im Rahmen der Teddy Bear Projects mit dem internationalen Piepho-Preis (Info) ausgezeichnet . Ich habe Materialien bei verschiedenen Verlagen veröffentlicht, darunter Hueber, Duden und Langenscheidt.

Es gibt eine Vielzahl von Materialien für den frühen Fremdsprachenunterricht und ich habe eine Unmenge an gängigen Lehrwerken, Workbooks und Lehrerhandbüchern angeschafft. Anschaffenswert war bis vor kurzem im Klassensatz nach meiner Meinung allerdings kaum eines dieser Bücher.
Natürlich ist die Motivation, die sich von einem solchen Buch auf einen Schüler überträgt, nicht zu unterschätzen. Die Bücher sind bunt und meist sehr ansprechend gestaltet und definitiv wesentlich attraktiver als eine aus Kopien bestehende Englischmappe. Doch ein schönes Buch reicht nicht aus, um die Motivation eines Schülers über zwei Jahre hinweg aufrecht zu erhalten. Da gehört schon mehr dazu, nämlich den Kindern sprachliche Strukturen und Lexeme an die Hand zu geben, mit denen sie das in der Fremdsprache artikulieren können, was ihnen auch ein Bedürfnis ist. Diese Bedürfnisse kann ein Lehrwerk nur schwer abdecken, denn die Gestaltung eines Themengebietes im Buch gibt vor, wie man die Einheit im Unterricht durchführen kann.

Meist gibt es nur eine Möglichkeit und als Lehrer ist man in seinem Handlungsfreiraum stark eingeschränkt, da man sich an das Buch halten muss. Was man mit einer Seite im Buch machen kann, findet man allerdings auch erst heraus, wenn man die seitenlangen Ausführungen dazu im Lehrerhandbuch studiert hat. Kaum eine Seite gibt Aufschluss darüber, was hier zu tun ist, so dass man vom Lehrerhandbuch abhängig ist. Dass viele Lehrer sich nicht auf die Arbeit mit einem Lehrwerk einlassen wollen, zeigt das große Angebot sämtlicher Verlage an Kopiervorlagen. Doch auch mit diesen bin ich nicht zufrieden. Wie auch in den Lehrwerken werden hier alle möglichen Themen kurz angerissen, aber eine vollständige Einheit zu einem Thema kann man nicht finden und sprachliche Strukturen bauen nicht aufeinander auf oder werden nicht angemessen oft wiederholt.

Oberstes Ziel meines Unterrichts sind Ergebnis- und Kommunikationsorientiertheit, sowie ständige Wiederholungen und vernetztes Lernen. Doch auch in einem Unterricht, in dem die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit haben, miteinander die Fremdsprache zu erproben, werden Sprechanlässe simuliert und bleiben unreal. Daher ist es wichtig, den Kindern die Sprache in Spielform zu vermitteln, denn so erleben sie die Sprache authentisch.

Um meinen Schülerinnen und Schülern zu zeigen, dass sie mit Menschen anderer Nationalität in der Fremdsprache agieren können, haben ich sie in Brief-, bzw. Emailfreundschaften involviert. Diese sind auf den Einsatz der Schrift angewiesen. Während vor einigen Jahren der Glaube bestand, Kinder im dritten und vierten Schuljahr nicht mit Schrift im Fremdsprachenunterricht konfrontieren zu dürfen, verfügt man nun über andere Erkenntnisse und befürwortet den Einsatz dieser. Die Unterrichtseinheiten und -materialien, die ich Ihnen hier vorstelle, habe ich entwickelt und in meinem Unterricht erprobt. Die Materialien sind so frei angelegt, dass Sie sie in Ihren Unterricht integrieren können, auch wenn Sie mit einem Lehrwerk arbeiten.

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Meine Publikationen, die im Buchhandel erhältlich sind, finden Sie auf dieser Seite.